Remote Work – Wie verändert die neue Arbeitsweise unser Leben?
Der Wecker klingelt. Vielleicht weckt dich auch das Tosen der Meereswellen. Es ist ein traumhafter Montagmorgen auf den Bora Bora Inseln, mitten im Südpazifik. Mit einem Lächeln im Gesicht reibst du dir den Schlaf aus den Augen, wälzt dich aus dem Bett und setzt dich an den Schreibtisch. Du klappst den Laptop auf, checkst deine E-Mails und bereitest dich schließlich auf den morgendlichen Call mit deinen Arbeitskollegen vor. Ein ganz normaler Arbeitstag im Paradies.

Bildquelle: © Swissmediavision von Getty Images via Canva.com
Kannst du dir ein solches Leben vorstellen?
Oder schüttelst du jetzt nur ungläubig den Kopf, weil das Ganze mehr mit einem Blockbuster zu tun hat als mit dem echten Leben.
Nun, spätestens seit der Corona-Pandemie hat sich Remote Work – also das Arbeiten von jedem x-beliebigen Ort aus – zu einem regelrechten Trend etabliert. Und das aus gutem Grund!
Work-Life-Balance” lautet das Zauberwort, das die Herzen der sogenannten digitalen Nomaden höher schlagen lässt. Weg von der Vorstellung, sich an vorgegebene Arbeitszeiten und Dresscodes halten zu müssen. Und hin zu dem Gedanken, dass Arbeit mit einem (örtlich & zeitlich) unabhängigen Leben sehr wohl vereinbar sein kann.
Na, neugierig, wie das Konzept funktioniert? In diesem Artikel erfährst du alles, was du über Remote Work wissen musst!
Was ist Remote Work?
Der Begriff Remote Work bedeutet auf Deutsch übersetzt so viel wie “Fernarbeit” und beschreibt ein modernes Arbeitsmodell, bei dem du als Arbeitnehmer nicht an ein Firmenbüro gebunden bist. Flexibilität und örtliche Unabhängigkeit sind somit die wesentlichen Grundpfeiler des Ganzen.

Bildquelle: © designer491 von Getty Images via Canva.com
Neben “Remote Work” haben sich in den vergangenen Jahren dabei noch einige weitere Begriffe entwickelt, die in weiten Teilen synonym verwendet werden. Zu diesen zählen unter anderem (Quelle: https://karrierebibel.de/remote-work/) :
- Ortsunabhängiges Arbeiten
- E-Work
- Homeoffice
- Telecommuting
Wie kannst du dir die tägliche Praxis mit diesem Arbeitsmodell also vorstellen? Nun, das Prinzip dahinter ist simpel:
Als Remote Worker arbeitest du nicht fest in einem Büro – sondern dort, wo du arbeiten willst! Das kann entweder bei dir zu Hause sein (alias Homeoffice) – oder eben auch am wunderschönen Strand auf den Bora Bora Inseln mitten im Pazifik.
Im digitalen Zeitalter ist der Standort der Angestellten in vielen Branchen nur noch zweitrangig. Mit Laptop und WLAN können mittlerweile viele Aufgaben auch ohne Probleme vom anderen Ende der Welt aus erledigt werden. Der Austausch mit den Kollegen, dem Chef oder den Kunden erfolgt dabei in der Regel per E-Mail oder anderen innovativen Kommunikations-Tools (wie Microsoft Teams, Zoom oder Google Meet).

Bildquelle: © metamorworks von Getty Images via Canva.com
Auch wenn Remote Work die Menschen freier und unabhängiger macht – in allen Branchen ist das Konzept natürlich nicht umsetzbar. Denken wir hierbei nur einmal an eine Arztpraxis. Dass man als Arzt oder Arzthelferin nicht mal schnell vom Café um die Ecke aus arbeiten kann, wird sich wohl auch in Zukunft nicht ändern.
Am Ende des Tages muss jedes Unternehmen natürlich selbst entscheiden, inwieweit Remote Work in den eigenen Arbeitsprozessen umsetzbar ist.
Welche Formen von Remote Work gibt es?
Selbstverständlich gibt es beim Remote Work Konzept auch verschiedene Varianten.
Beim Full Time Remoting bist du im Prinzip völlig frei in der Wahl deines Standortes. Plump ausgedrückt: Du arbeitest heute hier und morgen dort. Du besitzt eben kein festes Büro in einem Unternehmen, so dass du den Standort immer eigenständig bestimmen kannst. In dieser Kategorie finden sich vor allem Freiberufler und digitale Nomaden, die zum Geld verdienen nichts anderes benötigen als ihren Laptop und eine stabile Internetverbindung. Man spricht auch von der “mobilen Telearbeit”.
Etwas eingeschränkter läuft das ganze beim Part Time Remoting ab – auch als “alternierende Telearbeit” bekannt. Hier gibt es sehr wohl gewisse Zeiten bzw. Termine, für die du als Arbeitnehmer im Unternehmen erscheinen musst. Dies können flexible Vorgaben sein oder auch fixe Zeiten (zum Beispiel jeden Montag und Mittwoch im Büro).
Und nicht zuletzt stellt das gute alte Homeoffice eine weitere Form von Remote Work dar. In Zeiten von Corona hat die Arbeit von zu Hause aus gut an Boden gewinnen können. Im Gegensatz zum Full Time Remoting ist dein Standort hier für gewöhnlich nicht flexibel. Statt im Unternehmen arbeitest du bei dir daheim.
Bildquelle: © filadendron von Getty Images via Canva.com
Kleine Anmerkung: Eine Modifikation des klassischen Homeoffice ist der sogenannte Telecenter. Dabei handelt es sich um ein Arbeitszentrum, welches meistens von mehreren Arbeitgebern gleichzeitig bereitgestellt wird und in dem Angestellte auf Computer, Internet und Kommunikationstechnologien zugreifen können.
Warum wird Remote Work immer beliebter?
Nicht erst seit Anbeginn der weltweiten Pandemie erlebt Remote Work einen immer größer werdenden Hype. Der globale Umschwung zu Homeoffice und anderen “New Work” Konzepten legt eine rasante Beschleunigung hin. Dies bestätigt nicht nur die britische Tageszeitung “The Guardian”, sondern auch zahlreiche Studien.
Was mich überrascht hat: In den letzten paar Jahren liegt Deutschland im Europavergleich dabei sogar ganz vorne! Dies zeigt zumindest eine Arbeitsmarktanalyse von textkernel.com.
Die Gründe für diese Entwicklungen fallen selbstverständlich vielfältig aus. Wer denkt, dass Corona die einzige Ursache für den Shift zur ortsunabhängigen Arbeit darstellt, ist definitiv auf dem falschen Dampfer; die Umorientierung hat sich bereits vorher angebahnt und schreitet auch jetzt noch fleißig weiter voran.
Denn auch bei der breiten Masse an Arbeitnehmern findet Remote Work immer mehr Anklang. Nachvollziehbar. Mehr Zeit für Familie und Freunde, mehr Unabhängigkeit und damit auch mehr Freiheit – ich meine, wer kann dazu schon nein sagen?
Das sind die Vorteile von Remote Work
Aber nun zum interessanten Teil: Welche konkreten Vorteile bringt Remote Work mit sich? Kann man sich das wirklich so vorstellen wie eingangs geschildert? Also locker flockig vom Strand aus arbeiten, am besten noch mit einem Caipirinha in der Hand und angenehmer Musik im Hintergrund?
Bildquelle: © Matej Kastelic von Getty Images via Canva.com
Prinzipiell gesagt: Ja! Nichtsdestotrotz musst du natürlich abwägen, ob dieser Work Lifestyle auch mit deiner Arbeit vereinbar ist. Und allem voran, ob es wirklich das ist, was du willst.
Wenn du dich in der ortsunabhängigen Arbeit siehst, dann interessieren dich mit Sicherheit auch die Vorteile des Ganzen!
Mehr Freiheit führt zu mehr Produktivität
Dass ein freies Arbeitsumfeld zu mehr Produktivität führt, ist keine Halbwahrheit, sondern wissenschaftlich belegt. Mittlerweile gibt es diverse Studien in Bezug aufs Homeoffice, die das beweisen – wie etwa die Auswertungen von globalworkplaceanalytics.com: Diese haben ergeben, dass Remote Worker im Schnitt ganze 35 – 40% produktiver arbeiten.
Auch wenn das erst einmal überraschend hoch klingen mag – die Gründe sind einleuchtend:
- Du wirst nicht andauernd von Kollegen oder anderen externen Faktoren unterbrochen.
- Die Arbeitsumgebung ist allgemein ruhiger.
- Du kannst dir deinen Arbeitsplatz so bequem machen, wie du willst.
- Du kannst dich einfach länger konzentrieren.
Und wenn man mal ehrlich ist: Die Arbeitsatmosphäre ist in vielen Unternehmen eher suboptimal – um es gelinde auszudrücken. Wer wie ich lange Zeit in Großraumbüros gesessen hat, kennt die lärmende Geräuschkulisse – bestehend aus Unterhaltungen, Telefongebimmel und Druckersounds – zur Genüge.
Nervige Arbeitswege sind Vergangenheit
Schon mal spät dran gewesen und dann zu allem Überdruss auch noch auf der Straße in einen Stau geraten? Das ständige Hin- und Herpendeln zwischen Heim und Arbeit erzeugt nicht nur unnötigen Stress, sondern kostet auch noch jede Menge Zeit und Nerven.
Arbeitest du remote, musst du dich nicht länger mit Stau, nervtötenden Verkehrsteilnehmern und roten Ampeln herumärgern. Für mich einer der wichtigsten Punkte, der erfahrungsgemäß nicht nur die Lebensqualität erhöht, dabei Kosten spart und im nächsten Schritt eben auch wiederum zu mehr Produktivität führt.
Mehr Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens
Die höhere Produktivität und das Wegfallen der Pendelei führt automatisch zu einem weiteren Pluspunkt: Du gewinnst wertvolle Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens. Remote Work ist sozusagen der Inbegriff einer ausgeprägten Work-Life-Balance.
Bildquelle: © marrio31 von Getty Images via Canva.com
Wie du die hinzugewonnene Zeit investierst, ist natürlich dir selbst überlassen. Ob du nun endlich regelmäßig Sport treibst, ein Buch liest, mit deinen Kindern zum Fußball spielen gehst oder dich mit deiner besten Freundin auf einen Kaffee triffst – über zu wenig Freizeit wirst du dich nicht mehr beklagen müssen.
Steigerung des Wohlbefindens und der Gesundheit
Stell dir vor, du kannst von nun an jeden Morgen länger schlafen, weil die Entfernung zu deinem Arbeitsplatz schließlich nur 3 Meter von deinem Bett entfernt ist. Keine anstrengenden Kollegen, keine überlaute Lärmkulisse. Stattdessen eine angenehme Ruhe, kein Stress, immer pünktlich im Büro und ein sanfter Start in den Tag. Das nenn ich mal Steigerung des Wohlbefindens!
Oder wer kennt es nicht? Die sich langsam anbahnende Müdigkeit, die irgendwann im Laufe des Tages (meistens nach dem Mittagessen) überhand nimmt und jegliche Konzentrationsfähigkeit zunichte macht. Ein Powernap im Unternehmen wird tendenziell eher weniger gern gesehen. Als Remote Worker hingegen kein Problem. Ein Leben nach deinem eigenen Bio-Rhythmus ist tatsächlich möglich.
Remote Work ist familienfreundlich
Wenn zu Hause ein Partner oder gar mehrere Kinder auf dich warten, dann weißt du mit Sicherheit, dass das Managen von Beruf und Familie gleichzeitig häufig einem Drahtseilakt nahekommt.
Bildquelle: © Violeta Stoimenova von Getty Images via Canva.com
Durch Remote Work wird die Dynamik deutlich verbessert. Auch wenn du als Remote Worker natürlich genauso arbeiten musst, um dein Pensum zu schaffen, bleibst du dennoch viel flexibler. Und das kommt wiederum deiner Familie zugute, wie die folgenden Beispiele deutlich machen:
Deine Tochter fühlt sich nicht gut und will von der Schule abgeholt werden. Dein Partner hat beim wöchentlichen Einkauf die Milch vergessen. Du musst noch ein wichtiges Paket bei der Post abgeben, damit das Geburtstagsgeschenk für deinen Bruder auch rechtzeitig ankommt. Mit Remote Work alles kein Stress.
Gibt es auch ein Aber?
Meiner Ansicht nach klingen die ganzen Vorteile von Remote Work mehr als verlockend. Trotzalledem muss man sich natürlich auch die Kehrseite ansehen, um sich am Ende ein aussagekräftiges und objektives Bild machen zu können.
Aus diesem Grund folgen anschließend nun auch einige potentielle Nachteile, über die du dir beim ortsunabhängigen Arbeiten im Klaren sein solltest.
Soziale Kontakte können zu kurz kommen
Während die einen das Arbeiten von zu Hause oder sonst wo aus absolut genießen, gibt es auf der anderen Seite auch diejenigen, denen die soziale Anbindung fehlt. Für manche Menschen gehört der tägliche Klatsch und Tratsch mit dem Lieblingskollegen im Büro einfach zum Leben dazu. Fällt dieser regelmäßige Austausch mit den Mitarbeitern weg, kann dies womöglich in einem Gefühl von sozialer Isolation münden.
Dies muss aber nicht der Fall sein. Immerhin kannst du dich auch als Remote Worker mit anderen Menschen austauschen – nur eben über Videocalls oder Telefonate.
Remote Work erfordert Eigenverantwortlichkeit
Es liegt wohl auf der Hand: Wenn du am Strand von Seminyak in Bali arbeitest, musst du auch diszipliniert genug sein, den ständigen Freizeitverlockungen der Trauminsel standzuhalten. Deadlines müssen wie überall eingehalten werden. Und nebenbei bemerkt: Als Remote Worker steht man hier gerne mal unter genauerer Beobachtung der Kollegen. 😉
Bildquelle: © Elnur via Canva.com
Häufig macht es daher Sinn, am Zeitmanagement zu arbeiten und sich einen strukturierten Plan zurechtzulegen. Eigenständiges Arbeiten von unterwegs aus erfordert nunmal ein gewisses Maß an Selbstdisziplin und Eigenverantwortlichkeit. Dessen musst du dir absolut bewusst sein, wenn du den Schritt in die Freiheit wagen willst.
Der Informationsfluss kann darunter leiden
Ein Punkt, der häufig unterschätzt wird, ist der permanente Informationsaustausch in Büros. Wichtige Infos verbreiten sich in der Regel wie von selbst in Unternehmen, was eben an der ständigen Kommunikation zwischen den einzelnen Mitarbeitern liegt.
Von dieser “Flurfunk”-Informationsflut profitierst du als Remote Worker natürlich nicht, was in manchen Fällen durchaus dazu führen kann, dass Arbeitsprozesse ausgebremst werden. Auch ein Gefühl des “sich-ausgeschlossen-fühlens” kann durchaus auftreten.
Hier schaffen moderne Kommunikations-Tools wie Slack, Microsoft Teams oder Zoom jedoch Abhilfe. Richtig umgesetzt kann der Informationsfluss so wieder in die richtigen Bahnen gelenkt werden.
Verändert Remote Work die Welt?
Eine komplette Umstellung aller Industriebranchen von traditioneller Arbeit in Remote Work über Nacht ist natürlich nicht möglich. Und dennoch scheint sich in diesem Kontext immer mehr in Richtung Freiheit und Unabhängigkeit zu bewegen.
Etwas weiter gedacht drängen sich mir hier einige Fragen in den Sinn: “Wird Remote Work die Welt verändern? Und wenn ja, wie?”
Auswirkungen von Remote Work auf das Arbeitsleben
Beginnen wir einmal mit den Auswirkungen, die Remote Work auf das alltägliche Arbeitsleben mit sich bringt. Hier zeigen sich die Veränderungen mitunter am deutlichsten. In Unternehmen, in denen das 9-5 Modell ausgedient hat, läuft der Hase eben anders. Überfüllte Büros mit gestressten Mitarbeitern und kontrollsüchtigen Chefs gehören dort der Vergangenheit an. Stattdessen arbeiten die Angestellten remote – also am individuellen Wunschort – und bleiben mit Kollegen und Chef über Skype & Co. in Kontakt.
Gibt es eine Frage, schickt man eben schnell mal eine Whatsapp an den Kollegen. Oder aber man ruft schnell beim Chef durch, um ihm mitzuteilen, dass die geforderte Kostenanalyse soeben fertiggestellt wurde. Wie bei den Vorteilen bereits aufgezeigt, sind Remote Worker im Schnitt produktiver: Sie schaffen mehr in weniger Zeit und sind dabei auch noch weniger gestresst.
Bildquelle: © and.one via Canva.com
Gleichzeitig profitiert aber auch die Unternehmerseite. Man denke hier nur einmal an die immense Kosteneinsparung, die durch Remote Work ermöglicht wird. Eingerichtete Büros und sonstige Ressourcen, die im ortsgebundenen Arbeitsleben für alle Mitarbeiter bereitgestellt werden müssen. Das alles ist nicht mehr notwendig, wenn die Angestellten remote arbeiten.
Auswirkungen von Remote Work auf die Gesellschaft
Zum aktuellen Zeitpunkt ist der Anteil der Unternehmen in Deutschland, die vollständig auf Remote Work ausgerichtet sind, natürlich noch relativ überschaubar. Schreitet die Digitalisierung in den Unternehmen weiterhin so rasant an, wird dies vermutlich auch zu bemerkbaren Auswirkungen auf die Gesellschaft führen.
Schon zum jetzigen Zeitpunkt können bereits einige Aussagen über die gesellschaftlichen Auswirkungen von Homeoffice getroffen werden. So sorgte die “Schockumstellung” auf Homeoffice aufgrund Corona insbesondere in den ersten Monaten für überraschend positive Effekte in der Arbeitswelt. In einer kununu Studie wurden ganze 2,4 Millionen Arbeitgeberbewertungen ausgewertet.
Das Ergebnis: Homeoffice sorgt für eine Entfaltung von Werten, wie etwa:
- “Endlich man selbst sein können”
- “Visionär sein”
- “Sich was trauen”
Im Schnitt fühlten sich Mitarbeiter wohler und autonomer bei ihren Tätigkeiten. Richtig umgesetzt kann Remote Work also langfristig auch zu einer positiven gesellschaftlichen Wandlung führen, in der das Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber kollektiv gestärkt wird.
Auswirkungen von Remote Work auf den Einzelnen
Und auch für Andi, den langjährigen Mitarbeiter bei Continental, der jetzt nicht mehr in seinem langweiligen Bürozimmer sitzen muss, sind die Auswirkungen von Remote Work weitreichend. Den Zugewinn an Zeit kann er jetzt dazu verwenden, seinem Hobby – dem Golfen – nachzugehen. Und auch einen längeren Trip nach Südostasien hatte er schon seit Ewigkeiten im Hinterkopf. Kein Problem: Mit dem Laptop im Gepäck ist die Arbeit auch in Laos möglich.
Und worüber sich Andi besonders freut: Endlich Schluss mit der ewigen Pendelei, zumal der Sprit in den letzten Monaten ja nicht gerade billiger wurde.
Koffer schon halb gepackt?
Reizt dich der Gedanke, auf der anderen Seite des Globus zu arbeiten? Die Arbeit mit dem Reisen unter einen Hut zu bekommen? Na worauf wartest du dann noch? Probiers doch einfach mal aus! Und keine Angst – du musst dafür nicht gleich dein ganzes Leben umkrempeln.
Bildquelle: © Mantas Hesthaven von Pexels via Canva.com
“Workation” setzt sich aus den beiden englischen Begriffen “Work” und “Vacation” zusammen und beschreibt die Verschmelzung von Arbeit und Urlaub. Schon jetzt dient Workation für viele Freiheitsliebende als Sprungbrett in ein unabhängigeres Leben.
Der große Vorteil: Wenn du dir noch unschlüssig bist, ob Remote Work etwas für dich ist, kannst du probehalber ja einfach mal übers Wochenende auf Workation gehen. Und wenn es erstmal nur in eine andere Stadt ist, die du dir schon immer mal anschauen wolltest.
Feel free – die Welt wartet!
